| Allgemeine Geschäftsbedingungen -
AGB
Unsere Geschäftsbedingungen haben das Ziel, die
Geschäftsbeziehung zwischen Ihnen und der CyberInterface Limited
(nachfolgend CyberInterface) unter Berücksichtigung der
Interessen aller Internet-Nutzer verbindlich und fair für alle zu
regeln. Grundlage einer Bestellung und eines Vertrages sind daher
immer die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen von
CyberInterface, deren Kenntnisnahme und Einbeziehung Sie mit einer
Bestellung bei uns anerkennen und bestätigen. Sie können daher
die Geschäftsbedingungen an dieser Stelle einsehen und bei Bedarf
gleich ausdrucken (wählen Sie hierzu in Ihrem Browser einfach den
Menüpunkt "Datei - Drucken"). Schauen Sie doch einmal
genau hin. Sie werden sehen, dass CyberInterface sich auch hier
nicht zu verstecken braucht. So finden Sie in unseren Allgemeinen
Geschäftsbedingungen z. B. eine Garantie, dass die Server
(Zentralrechner) 99 % der Zeit verfügbar sind.
Allgemeine Geschäftsbedingungen von CyberInterface für
Internet-Services und Online-Zugänge Version 1.01 mit Stand vom
01.01.2006
CyberInterface mit Sitz in Birmingham bzw. die Niederlassung in
Deutschland mit Sitz in Luckenwalde stellt dem Kunden den
bestellten Internet-Service mit allen enthaltenen
Leistungsbestandteilen sowie eventuell beauftragten
Zusatzleistungen (nachfolgend im ganzen
CyberInterface-Internet-Service genannt) ausschließlich zu den
nachfolgenden Bedingungen zur Verfügung. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen
sind im Internet unter www.cyberinterface.de jederzeit frei
abrufbar. Der Kunde erkennt die Allgemeinen Geschäftsbedingungen
von CyberInterface sowohl auf dem Bestellformular als auch bei der
Online-Konfiguration an. Er kann die Allgemeinen Geschäftsbedingungen
jederzeit ausdrucken.
1. Geltungsbereich, Anwendbarkeit
1.1 Sollte der Kunde einen Online-Zugang dritter Anbieter,
Web-Messaging oder sonstige Leistungen bei einer dritten Partei über
die CyberInterface bestellt oder als Zusatzleistung mitbestellt
haben, begründet dies getrennte Vertragsverhältnisse mit dem
jeweiligen Kooperationspartner von CyberInterface. Solche
Vertragsverhältnisse unterliegen den in der Bestellung
definierten Konditionen und den wirksam einbezogenen Allgemeinen
Geschäftsbedingungen der jeweiligen Partner. Derartige Verträge
enden unabhängig vom Vertragsverhältnis zwischen CyberInterface
und dem Kunden und berühren dieses nur im ausdrücklich
angegebenen Umfang.
1.2 Im Bereich Internet bietet CyberInterface drei
Produktlinien an: 1. Die Webhosting-Pakete (z. B. WebVisitenkarte,
PowerWeb, Premium). 2. Das Erstellen von Internetauftritten (in
Form von Webdesign mit nachfolgender Programmierung). 3. Den
Bereich eCommerce (einbinden von Shopschnittstellen)
2. Leistungsumfang, Entgelte
2.1 Zur Wirksamkeit des Auftrages bedarf es einer
ordnungsgemäßen und vollständigen Eingabe von erforderlichen
Daten.
2.2 Der Leistungsumfang ergibt sich aus der
Kundeninformation, wie sie mit dem Bestellformular verknüpft bzw.
verbunden ist, insbesondere also aus dem jeweiligen Prospekt, aus
dem zum Zeitpunkt der Bestellung aktuellen Internet-Angebot von
CyberInterface oder aus den einem sonstigen Angebot beigegebenen
Informationen.
2.3 Die Nutzung des CyberInterface-Internet-Services
erfolgt zu den jeweils gültigen Entgelten gemäß Auftrag. Der
Kunde erhält zu jedem Zahlungsvorgang eine Rechnung.
2.4 CyberInterface behält sich eine Änderung der Entgelte
zum Beginn eines neuen Abrechnungszeitraumes vor. Abänderungen
werden in einer von CyberInterface gesondert eingerichteten
Webseite veröffentlicht und dem Kunden mit einer angemessenen
Zeit vor dem In-Kraft-Treten an seine E-Mail-Adresse (webmaster@wunschname.de)
oder postalisch mitgeteilt. Erhöhungen der Entgelte bewirken ein
außerordentliches Kündigungsrecht des Kunden mit einer Frist von
zwei Wochen. Zum Zeitpunkt der Bestellung bekannte Erhöhungen der
Entgelte (z. B. das Auslaufen der zeitlich befristeten Reduktion
kombinierter Angebote) bedürfen keiner gesonderten Mitteilung und
begründen kein Sonderkündigungsrecht.
2.5 Sollte das Datum des Vertragsbeginns oder des
Vertragsendes nicht der erste Tag eines Monats sein, werden solche
Monate tagesanteilig bezogen auf 30 Tage abgerechnet.
2.6 Die Zahlung der Entgelte erfolgt prinzipiell durch
Lastschrifteinzug. Der Kunde ermächtigt CyberInterface, wie auf
dem Bestellformular näher spezifiziert, anfallende Entgelte über
das jeweils gültige Konto einzuziehen. Die Ermächtigung
erstreckt sich auch auf nachträglich anfallende und variable
Entgelte, sonstige Kaufpreise oder Provisionen sowie vom Kunden
mitgeteilte neue Bankverbindungen. Das monatliche Pauschalentgelt
wird jeweils im Voraus für den im Bestellformular genannten
Zeitraum eingezogen. Einmalige Entgelte, das
Bereitstellungsentgelt, variable Entgelte sowie Kaufpreise für
sonstige Produkte werden mit Erbringung der Leistung oder
unmittelbar vor Lieferung eingezogen.
2.7 Der Kunde ist auch für Entgelte, die andere Personen
befugt oder unbefugt über seine Zugangskennung verursachen,
verantwortlich, es sei denn, der Kunde hat dies nicht zu
vertreten. Dem Kunden obliegt der Nachweis, dass er dies nicht zu
vertreten hat.
2.8 In diesem Zusammenhang verpflichtet sich der Kunde, das
persönliche Passwort zu seiner Zugangskennung sorgfältig und vor
dem Zugriff Dritter geschützt aufzubewahren sowie es vor
Missbrauch und Verlust zu schützen. Ferner hat der Kunde das
automatisch zugeteilte Passwort unmittelbar bei der ersten Einwahl
in den CyberInterface-Internet-Service und später auf Anforderung
von CyberInterface abzuändern. Er stellt CyberInterface von
Kosten und Ansprüchen Dritter frei, die durch die Verletzung
vorstehender Pflichten entstehen.
2.9 CyberInterface beginnt mit den Leistungen des
CyberInterface-Internet-Services unmittelbar mit der Gutschrift
der ersten Lastschrift oder eines sonstigen Zahlungsvorganges.
2.10 Sollte die DENIC e. G. (zentrale Vergabestelle für
deutsche Internet-Adressen mit der Endung "de", im
nachfolgenden kurz DENIC genannt) oder sonstige betroffene
Vergabestellen ihre Preisstellung oder ihr Abrechnungsmodell für
Internet-Adressen (so genannte Domains) ändern, so ist
CyberInterface berechtigt, die Entgelte gegenüber dem Kunden mit
Wirksamwerden der Änderung ohne gesonderte Fristen entsprechend
anzupassen. Sollte eine derartige Anpassung unzumutbar sein, steht
dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht zu.
2.11 Gegen Forderungen von CyberInterface kann der Kunde
nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten
Gegenansprüchen aufrechnen.
2.12 Bei Zahlungsverzug erhebt CyberInterface für die
erste und zweite Mahnung Mahngebühren und für jede unberechtigte
Rücklastschrift Bearbeitungsgebühren in Höhe von jeweils €
10,00. Sperrt CyberInterface mit seinen Kooperationspartnern eine
Internet-Präsenz berechtigt wegen Zahlungsverzuges, kann
CyberInterface die Entsperrung von der Zahlung einer
Bearbeitungsgebühr in Höhe von € 10,00 abhängig machen.
Ansonsten gelten Verzugszinsen entsprechend des aktuellen
Basiszinssatzes zuzuglich des aktuellen Verzugssinsatzes entweder
mit oder ohne Verbraucherbeteiligung der durch die Europäische
Zentralbank herausgegeben wird.
3. Bereitgestellte Inhalte, Programme und Daten
3.1 Die von CyberInterface und seinen Kooperationspartnern
im Rahmen des CyberInterface-Internet-Services zugänglich
gemachten Inhalte, Text-, Bild- und Tonmaterialien sowie Programme
(z. B. CGI-Module) sind in der Regel urheberrechtlich geschützt.
Der Kunde einer Internet-Präsenz kann solche von CyberInterface
und seinen Kooperationspartnern zur Verfügung gestellten
Materialien zur Gestaltung eigener Internet-Inhalte für die Dauer
des Vertragsverhältnisses unter der über CyberInterface geführten
Internet-Adresse nutzen und diese Inhalte auch personalisieren
oder modifizieren. Die sonstige Nutzung (insbesondere Vervielfältigung,
Abgabe und Überlassung an Dritte) ist nur mit schriftlicher
Genehmigung durch CyberInterface oder den jeweiligen Inhaber der
Rechte gestattet.
3.2 CyberInterface haftet für die Richtigkeit,
Fehlerfreiheit, gewünschte Funktionsweise und Vollständigkeit
der Inhalte und Programmmodule nur im Rahmen der Haftungsregel
nach Ziffer 15. CyberInterface ist für Inhalte, die nicht auf
eigenen Servern von CyberInterface liegen, nicht verantwortlich
und kann - unbeschadet der Ziffer 15 - keinerlei Gewähr für
diese Inhalte übernehmen.
3.3 Zur Erstellung von Statistiken durch den Kunden werden
auf dem Server des Kunden so genannte Log-Files für die letzten
sechs Wochen gespeichert. Eine Auswertung der Log-Files erfolgt
von CyberInterface und seinen Kooperationspartnern nur mit dem
Zweck, dem Kunden zentral aufbereitete und verdichtete Statistiken
gemäß Kundeninformation bereitzustellen. Eine darüber
hinausgehende Speicherung und Nutzung durch CyberInterface und
seinen Kooperationspartnern ist ausgeschlossen.
4. Regelungen zum Erstellen von Internetauftritten bzw.
einbinden von Shopschnittstellen
4.1 CyberInterface schließt mit dem Kunden einen
schriftlichen Vertrag (Erstellung einer Internetpräsenz mit oder
ohne Webmasterleistung) ab.
4.2 Dieser Vertrag regelt zwischen den abschließenden
Parteien folgende Punkte: Vertragsgegenstand, Nutzungsrechte,
Neuheit/Exklusivität, Vergütung,
Geheimhaltung/Verwertungsverbot, Haftung, Aufbewahrung/Rückgabe
von Unterlagen, Vertargsdauer/Kündigung und sonstige
Bestimmungen.
4.3 CyberInterface haftet für die rechtliche Durchführbarkeit
der Internetpräsentation nur insoweit, als er die allgemeinen
wettbewerbsrechtlichen Bestimmungen unter Berücksichtigung der
Rechtssprechung des Bundesgerichtshofs beachten und eventuell
bestehende Persönlichkeitsrechte sowie ihm bekannte Schutzrechte
Dritter wahren wird. Zu einer weitergehenden Überprüfung ist er
nicht verpflichtet.
4.4 Für die Inhalte und Links der Internetpräsentation
ist der Auftraggeber verantwortlich. Die gültige Gesetzgebung des
jeweiligen Landes oder Staates muss von beiden Vertragspartnern
anerkannt und befolgt werden. Ebenso ist die Nettikette zu
beachten. Der Auftragnehmer hat dazu ein Informationsrecht und –pflicht
gegenüber dem Auftraggeber.
4.5 Beim Einbinden von Shopschnittstellen hat
CyberInterface den Kunden auf rechtliche Anforderungen von
virtuellen Geschäften ausdrücklich hinzuweisen und bei der
Programmierung von Shops soweit wie es CyberInterface technisch möglich
ist umzusetzen bzw. dem Kunden den technischen Ablauf zu erklären.
5. Regelungen zu selbst erstellten bzw. übertragenen
Inhalten
5.1 Der Kunde verpflichtet sich, für seine geschäftsmäßigen
Angebote Namen und Anschrift sowie bei Personenvereinigungen und
Gruppen auch Namen und Anschrift des Vertretungsberechtigten
anzugeben (gesetzliche Anforderung nach dem Teledienstegesetz).
5.2 Der Kunde gewährleistet, dass die Inhalte nicht gegen
geltendes Recht verstoßen. Darüber hinaus ist das Hinterlegen
von erotischen, pornographischen, extremistischen (insbesondere
rechtsextremistischen) oder gegen die guten Sitten verstoßenden
Inhalten im Rahmen des CyberInterface-Internet-Services nicht
gestattet. Dies gilt auch, wenn solche Inhalte durch Hyperlinks
oder sonstige interaktive Verbindungen, die der Kunde auf Seiten
Dritter setzt, zugänglich gemacht werden. CyberInterface und
seine Kooperationspartner sind berechtigt, vorgenannte Inhalte
sofort ohne gesonderte Mitteilung bis zum Nachweis der Rechtmäßigkeit
zu sperren und nach rechtskräftiger Entscheidung über die
Rechtswidrigkeit zu löschen. CyberInterface wird den Kunden über
eine Sperrung unverzüglich informieren. Verstößt ein Kunde
wesentlich oder trotz Abmahnung gegen diese Bedingungen, ist
CyberInterface berechtigt, das Vertragsverhältnis aus wichtigem
Grund fristlos zu kündigen.
5.3 CyberInterface behält sich vor, Inhalte, die das
Regelbetriebsverhalten oder die Sicherheit des Servers beeinträchtigen
könnten, grundsätzlich zu sperren oder deren Betrieb im
Einzelfall zu unterbinden. Dies betrifft insbesondere
CGI-Programmmodule, PHP4 und ASP, die nicht in der
Programmbibliothek bereitgehalten werden. CyberInterface behält
sich ebenfalls das Recht vor, das Angebot des Kunden ohne
Vorwarnung zu sperren, falls der Kunde eigene Programme im Rahmen
seines Angebotes arbeiten lässt, die das Regelbetriebsverhalten
oder die Sicherheit des Servers beeinträchtigen.
5.4 Dem Kunden ist bekannt, dass für alle Teilnehmer im Übertragungsweg
des Internets in der Regel die Möglichkeit besteht, von in Übermittlung
befindlichen Daten ohne Berechtigung Kenntnis zu erlangen. Dieses
Risiko nimmt der Kunde in Kauf.
6. Registrierung, Wechsel, Änderung und Kündigung von
Domains bei Internet-Präsenzen
6.1 CyberInterface erteilt per Telefon oder Internet grundsätzlich
nur unverbindlich Auskunft über die Verfügbarkeit einer Domain.
Zwischen Auskunft und Anmeldung kann eine Vergabe an eine Dritte
Partei durch die DENIC oder eine andere Stelle erfolgen, ohne dass
CyberInterface hierauf Einfluss nimmt oder davon Kenntnis erlangt.
6.2 Die Anmeldung einer Domain erfolgt, sofern nichts
abweichendes vereinbart wurde, als deutsche "de"-Domain.
Die Daten zur Registrierung werden in einem automatisierten
Verfahren ohne Gewähr an die DENIC oder an eine andere zuständige
Stelle weitergeleitet. Der Kunde kann von einer tatsächlichen
Zuteilung erst ausgehen, wenn der Internet-Service von
CyberInterface und seinen Kooperationspartnern unter dem bzw. den
gewünschten Namen bereitgestellt wurde. Jegliche Haftung und Gewährleistung
für die Zuteilung von bestellten Domainnamen sowie für die
zwischenzeitliche Vergabe an eine andere Partei sind seitens
CyberInterface ausgeschlossen.
6.3 Sollten vom Kunden gewünschte Domains nicht mehr verfügbar
sein, wird CyberInterface eventuell vom Kunden angegebene
Alternativen der Reihe nach berücksichtigen. Sollte keiner der
angegebenen Namen oder keine ausreichende Anzahl verfügbar sein,
wird CyberInterface weitere Domainnamen zur Anmeldung vom Kunden
anfordern.
6.4 CyberInterface und seine Kooperationspartner betreuen während
der Dauer des mit dem Kunden geschlossenen Vertrages sämtliche
Domains auf der Grundlage der jeweils gültigen Richtlinien der
zuständigen Vergabestellen, insbesondere den Regelungen der DENIC
(einsehbar unter www.denic.de). Sollten sich diese Richtlinien ändern
oder sollten sich die Rahmenbedingungen für die Registrierung und
Aufrechterhaltung von Domains aus anderen Gründen verändern,
sind CyberInterface und der Kunde bereit, ihr Vertragsverhältnis
entsprechend anzupassen.
6.5 CyberInterface führt die Anmeldung bzw. Registrierung
von Domains im Namen und im Auftrag des Kunden durch und trägt
den Kunden als Nutzungsberechtigten der jeweiligen Domain ein. Bei
einzelnen Services kann pro Service ein einheitlicher vom Kunden
abweichender Nutzungsberechtigter benannt werden, der anstatt des
Kunden Berücksichtigung findet. CyberInterface läßt einen
seiner Kooperationspartner, wie üblich, als "tech-c"
eingetragen. Dem Kunden ist bekannt, dass Name und Adresse des
jeweiligen Nutzungsberechtigten bei der DENIC sowie in der
RIPE-Datenbank zwingend und dauerhaft gespeichert werden und in
der so genannten "whois"-Abfrage im Internet (z. B. über
www.denic.de) für ihn selbst und Dritte jederzeit einsehbar sind.
6.6 Sollte der Kunde bzw. der sonstige Nutzungsberechtigte
nach Vertragsende die Weiternutzung einer Domain über einen
anderen Anbieter wünschen, so wird CyberInterface und seine
Kooperationspartner hierzu unverzüglich die notwendige Freigabe
ohne gesondertes Entgelt erteilen, sofern die vertragsgemäßen
Entgelte bezahlt wurden.
6.7 Es besteht bei einzelnen Services die Möglichkeit,
vorhandene Domains, die zurzeit von einem anderen Anbieter betreut
werden, zukünftig als Bestandteil des Vertragsverhältnisses bei
CyberInterface und seinen Kooperationspartnern betreuen zu lassen.
Dem Kunden ist bekannt, dass zur erfolgreichen Ummeldung eine
Freigabe des bisher die Domain betreuenden Anbieters erforderlich
ist. CyberInterface und seine Kooperationspartner werden daher im
angemessenem Umfang auch mehrfach versuchen, die Ummeldung
erfolgreich durchzuführen. CyberInterface kann jedoch bei
ausbleibender Freigabe des dritten Anbieters keine Gewähr für
die erfolgreiche Ummeldung übernehmen. Sollte für die Ummeldung
ein Entgelt vereinbart worden sein, so ist der Kunde auch bei
Ausbleiben dieser Freigabe gegenüber CyberInterface hierfür
leistungspflichtig. Eine erfolgreich umgemeldete Domain wird im
Verhältnis zwischen CyberInterface und seinen
Kooperationspartnern und dem Kunden ansonsten wie eine neu
registrierte Domain gemäß den hier getroffenen Regelungen
behandelt.
6.8 Sollte CyberInterface den Vertrag aus wichtigem Grund kündigen,
ist CyberInterface berechtigt, den Zugang zum
CyberInterface-Internet-Service sofort zu unterbinden und die
Aufrechterhaltung der diesem Vertragsverhältnis zugeordneten
Internet-Adressen (Domains) gegenüber der jeweils zuständigen
Registrierungsstelle (z. B. DENIC) zu beenden. CyberInterface kann
ferner in diesem Fall hinterlegte Inhalte und E-Mail-Nachrichten
ohne Setzung einer Nachfrist sofort sperren. Ein wichtiger Grund für
CyberInterface liegt insbesondere vor, wenn ein Insolvenzverfahren
über das Vermögen des Kunden beantragt, eröffnet oder die Eröffnung
mangels Masse abgelehnt wird. Kommt der Kunde für zwei
aufeinander folgende Monate mit der Bezahlung eines nicht
unerheblichen Teils der Vergütung oder in einem länger als zwei
Monate dauernden Zeitraum mit einem Betrag, der einem monatlichen
Entgelt entspricht, in Verzug, kann CyberInterface das
Vertragsverhältnis aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer
Frist kündigen.
6.9 Der Kunde erklärt sich bereit, bei Wechsel des
Betreuers einer Domain sowie Registrierung, Änderung oder Löschung
einer Domain im jeweils erforderlichen Umfang mitzuwirken und
hierzu notwendige Erklärungen gegebenenfalls abzugeben.
6.10 Sollte der Kunde andere Domain-Typen beauftragen (z.
B. .com, .net, .org, .info, .biz, .at, .ch), wird insgesamt wie
vorgenannt unter Berücksichtigung der jeweils gültigen
Vergaberichtlinien verfahren.
7. Verantwortlichkeit des Kunden für Inhalte und
Domainnamen
7.1 Der Kunde ist für alle von ihm, über seine
Zugangskennung oder von Dritten über seinen
CyberInterface-Internet-Service produzierten bzw. publizierten
Inhalte selbst verantwortlich. Eine generelle Überwachung oder Überprüfung
dieser Inhalte durch CyberInterface und seinen
Kooperationspartnern findet nicht statt.
7.2 CyberInterface überprüft die Inhalte des Kunden
ferner nicht dahingehend, ob Ansprüche Dritter berechtigt oder
unberechtigt erhoben werden. Im Internet ist es insoweit üblich,
dass bis zu einer gerichtlichen Klärung Daten auf glaubhaftes
Verlangen jedes Dritten gesperrt werden. Der Kunde erklärt sich
daher einverstanden, den Zugriff auf seine Inhalte in dem Fall zu
sperren, dass Ansprüche Dritter glaubhaft erhoben werden.
7.3 Der Kunde versichert, dass nach seinem besten Wissen
durch Registrierung bzw. Konnektierung eines Domainnamens keine
Rechte Dritter verletzt werden. Der Kunde erkennt an, dass er für
die Wahl von Domainnamen allein verantwortlich ist. Für den Fall,
dass Dritte Rechte am Domainnamen glaubhaft geltend machen, behält
CyberInterface und seine Kooperationspartner sich vor, den
betreffenden Domainnamen bis zur gerichtlichen Klärung der
Streitfrage zu sperren.
7.4 Sollte CyberInterface aus den in Ziffer 4 und 6
beschriebenen Gründen eine Sperrung vornehmen, ist der Kunde
dennoch gegenüber CyberInterface leistungspflichtig. Der Kunde
erklärt sich mit sämtlichen Maßnahmen einverstanden, die
CyberInterface zu treffen hat, um vollziehbaren Anordnungen oder
vollstreckbaren Entscheidungen nachzukommen. Der Kunde hält
CyberInterface bezüglich der Ziffern 3 bis 6, ferner von
Forderungen Dritter, sämtlichen entstehenden Kosten und
nachteiligen Folgen frei.
8. Datensicherheit, Online-Übertragungen, Suchmaschinen
8.1 So weit Daten an CyberInterface und seinen
Kooperationspartnern - gleich in welcher Form - übermittelt
werden, stellt der Kunde Sicherheitskopien her. Die Server von
CyberInterface und seinen Kooperationspartnern werden gemäß
Kundeninformation regelmäßig sorgfältig gesichert. Im Fall
eines dennoch eintretenden Datenverlustes wird der Kunde die
betreffenden Datenbestände nochmals unentgeltlich auf den Server
von CyberInterafce und seinen Kooperationspartnern übertragen.
8.2 Diverse kundenspezifische Einstellungen des
CyberInterface-Internet-Services werden online festgelegt (www.webcockpit.de).
Die Übertragung solcher Daten erfolgt auf Gefahr des Kunden über
das Internet ohne Gewähr von CyberInterface. Die Mitteilungen
sind nach deren Eingang gültig und werden von CyberInterface und
seinen Kooperationspartnern bis zum Eingang neuer Daten per
Internet als verbindlich zur Leistungsdurchführung verwendet.
Hierbei auftretende Verzögerungen sind technisch bedingt und
liegen außerhalb der Verantwortung CyberInterface und stellen
daher keinen Mangel dar.
8.3 Auf Wunsch führt CyberInterface eine Anmeldung der
Internet-Präsenz bei einer von CyberInterface festzulegenden
Auswahl von Suchmaschinen (Online-Suchdienste von
Internet-Inhalten) durch. Diese Leistung erbringt CyberInterface
nach besten Möglichkeiten einer automatisierten Anmeldung, jedoch
ohne Gewähr für die tatsächliche Aufnahme der Internet-Präsenz
in die betroffenen Suchmaschinen. Über eine Aufnahme und den
Zeitpunkt entscheidet naturgemäß alleinig der Betreiber der
jeweiligen Suchmaschine. Dem Kunden ist bekannt, dass von ihm für
die Anmeldung angegebene Daten (Stichwörter, Beschreibungen) im
Internet übertragen werden und nach der Aufnahme in eine
Suchmaschine allgemein zugänglich sind.
9. Empfang und Versand von E-Mail-Nachrichten
9.1 Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, dass
CyberInterface und dessen Kooperationspartner an seine
E-Mail-Adresse im CyberInterface-Internet-Service
E-Mail-Nachrichten zur Information im zumutbaren Umfang versenden.
Zur Unterscheidung solcher E-Mail-Nachrichten sind diese auf
geeignete Weise gekennzeichnet.
9.2 Sollte CyberInterface bekannt werden, dass der Kunde
E-Mail-Nachrichten unter Angabe seines Domainnamens rechtswidrig
oder entgegen allgemein anerkannter Regeln der Kommunikation im
Internet verschickt, behält sich CyberInterface und seine
Kooperationspartner vor, den Service vorübergehend oder dauerhaft
zu sperren. Dies gilt ebenfalls für Übertragungen ("Postings")
von werblichen oder rechtswidrigen Botschaften in öffentliche
Newsgroups des Internets. Sollte CyberInterface aus diesen Gründen
eine Sperrung vornehmen, ist der Kunde dennoch gegenüber
CyberInterface leistungspflichtig.
9.3 CyberInterface und seine Kooperationspartner sind
berechtigt, auf bereitgestellten POP3-Accounts (Hauptadressen für
E-Mail-Nachrichten) eingegangene E-Mail-Nachrichten zu löschen,
a) nachdem diese vom Kunden abgerufen wurden, b) nachdem sie gemäß
Kundenweisung weitergeleitet wurden, c) nachdem sie 60 Tage
gespeichert wurden.
10. Vertragsbeginn und –ende
10.1 Mit dem Tag der Freischaltung der Zugangskennung und
ggf. des ersten der angeforderten Domainnamen zum
CyberInterface-Internet-Service entsteht zwischen dem Kunden und
CyberInterface das Vertragsverhältnis. Dieser Tag stellt,
ungeachtet des Datums der Zahlung, den Beginn des Vertrages und
der Abrechnung dar.
10.2 Der Kunde und CyberInterface können das Vertragsverhältnis
ohne Angabe von Gründen mit der auf dem jeweiligen
Bestellformular und in der jeweiligen Kundeninformation
ausgewiesenen Frist kündigen.
10.3 Eine Kündigung bedarf zu ihrer Wirksamkeit der
Schriftform per Brief oder Telefax. Eine Kündigung aus wichtigem
Grund kann wegen der Eilbedürftigkeit alternativ auch per E-Mail
erfolgen.
10.4 CyberInterface kann entgeltfreie Leistungen oder
entgeltfreie Zusatzleistungen jederzeit mit einer Frist von 30
Tagen wieder einstellen. Zur Mitteilung der Einstellung genügt
eine Benachrichtigung per E-Mail.
10.5 Der Kunde kann auf Wunsch innerhalb der jeweiligen
Produktkategorie in einen anderen CyberInterface-Internet-Service
mit einem abweichenden Tarif wechseln, insofern verfügbar und
technisch möglich. Ein Wechsel zu einem Service mit preiswerterem
Tarif ist zum Ende des vorausbezahlten Zeitraumes möglich. Der
Wechsel zu einem Service mit höherem Tarif ist jederzeit möglich.
Die Bereitstellung der erweiterten Leistungen erfolgt schnellstmöglich,
die Berechnung des erhöhten Tarifs erfolgt ab dem Termin der
Umstellung. CyberInterface kann aus dem Tarifwechsel resultierende
Forderungen ebenfalls per Lastschrift einziehen. Gutschriften
werden mit zukünftigen Leistungen verrechnet. Als Kündigungsfrist
gilt zukünftig die für den neu gewählten Internet-Service in
der Kundeninformation angegebene Frist.
10.6 Sofern CyberInterface und seine Kooperationspartner
feststellen, dass das Trafficvolumen eines Kunden den für das
entsprechende Vertragsverhältnis vorgesehenen Rahmen in einem
Monat um mehr als 10 Prozent überschreitet, wird sie den Kunden
hierüber informieren. Sie kann daraufhin dem Kunden anbieten, das
nächsthöhere Vertragsverhältnis (z.B. ein höherwertiges
WebHosting-Paket) mit einem entsprechend höheren Trafficvolumen
abzuschließen. Alternativ steht CyberInterface ein Sonderkündigungsrecht
mit einer Kündigungsfrist von drei Wochen zu. Sollte ein Angebot
zu einem Wechsel in das nächsthöhere Vertragsverhältnis durch
den Kunden abgelehnt werden, kann CyberInterface von diesem
Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.
11. Leistungsbeschreibung: Verfügbarkeit, Wartung
In der Regel stehen die CyberInterface-Internet-Services 24
Stunden täglich an sieben Tagen in der Woche zur Verfügung.
CyberInterface garantiert eine Verfügbarkeit der Server von 99 %
per annum. Ausgenommen ist die Nichterreichbarkeit der
CyberInterface-Internet-Services, die durch höhere Gewalt oder
technisch bedingt verursacht wurde und nicht im Einflussbereich
von CyberInterface liegt.
12. Technische Beratung, IP-Adresse
12.1 Die technische Beratung per E-Mail und Hotline erfolgt
in dem in der Kundeninformation ausgewiesenen Umfang.
12.2 Der Kunde hat, sofern nicht gesondert beauftragt,
keinen Anspruch auf eine eigene IP-Adresse, einen eigenen
physischen Server für seine Inhalte oder eine ihm dediziert
zugeordnete Bandbreite (Leitungskapazität für Datenverkehr). Der
Betrieb erfolgt zur notwendigen Kostenreduktion auf leistungsfähigen
Zentralrechnern (Servern) mit einer IP-Adresse und einer insgesamt
für den jeweiligen Server verfügbaren Bandbreite, wodurch
Schwankungen in der tatsächlich dem Kunden zur Verfügung
stehenden Bandbreite möglich sind.
13. Leistungsstörungen
13.1 CyberInterface leistet Gewähr für die gelieferten
Waren, indem sie unter Anderem ganz oder teilweise kostenlos
nachbessert bzw. eine kostenlose Ersatzlieferung vornimmt. Sollten
zwei Nachbesserungs- bzw. Nachlieferungsversuche fehlschlagen,
kann der Kunde auch in diesem Falle Herabsetzung der Vergütung
oder nach seiner Wahl Rückgängigmachung des Vertrages verlangen.
13.2 Sofern sich aus diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen
nicht zulässigerweise ein anderes ergibt, hat CyberInterface Störungen
des Zuganges zum CyberInterface-Internet-Service im Rahmen der
technischen und betrieblichen Möglichkeiten unverzüglich zu
beseitigen. Der Kunde ist verpflichtet, CyberInterface erkennbare
Zugangsstörungen unverzüglich schriftlich oder per E-Mail
anzuzeigen (Störungsmeldung).
14. Eigentumsvorbehalt, leihweise Überlassung
14.1 Gelieferte Ware bleibt bis zur Bezahlung des
Kaufpreises als Vorbehaltsware Eigentum von CyberInterface.
14.2 Die überlassene Hard- und Software darf nicht
modifiziert, verändert, weiterverkauft, verliehen oder verpfändet
werden. Sollte die Hardware unvollständig oder erheblich überdurchschnittlich
abgenutzt sein, wird der Kunde den hieraus resultierenden Schaden
ersetzen. Sollte die Hard- und Software nicht zurückgegeben
werden, ist CyberInterface im Falle des Verzuges berechtigt,
angemessenen Schadensersatz bis zur Höhe des Listenpreis zu
verlangen. Der Kunde wird Kopien von überlassener Software nach
Beendigung des Vertragsverhältnisses löschen und nicht weiter
verwenden.
15. Haftungsbeschränkung und Schadensersatzansprüche
15.1 CyberInterface haftet nur für Schäden, die von
CyberInterface, ihren gesetzlichen Vertretern oder einem ihrer Erfüllungsgehilfen
grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht werden, es sei denn,
CyberInterface verletzt eine wesentliche Vertragspflicht. Die
vorstehende Haftungsbeschränkung betrifft vertragliche wie auch
außervertragliche Ansprüche. Unberührt bleibt die Haftung nach
dem Produkthaftungsgesetz und die Haftung bei einer leicht fahrlässigen
Verletzung von Leben, Körper und/oder Gesundheit.
15.2 Außer bei Vorsatz und/oder grober Fahrlässigkeit
oder der Verletzung einer vertragswesentlichen Pflicht ist die
Haftung der Höhe nach auf die bei Vertragsschluss typischerweise
vorhersehbaren Schäden begrenzt. Unberührt bleibt auch eine
leicht fahrlässige Verletzung von Leben, Körper und/oder
Gesundheit. Die Höhe der Haftung beschränkt sich für jedes
Produkt (je Internet-Paket oder eShop u. Ä.) auf das jeweils
insgesamt geleistete monatliche Entgelt, höchstens aber auf den
jeweiligen Vertragswert für zwei Jahre. In jedem Fall ist die
Gesamthaftung je Kunde und Schadensfall auf € 2.500 beschränkt.
15.3 Die Benutzung des CyberInterface-Internet-Services
erfolgt demnach gemäß der Einschränkung der Ziffer 15.1 und
15.2. Dies bezieht sich insbesondere auf die Funktionalität und
Virenfreiheit von Inhalten und Software (z. B. Java-Applets,
CGI-Module), die sich über den CyberInterface-Internet-Service
laden bzw. aktivieren lassen.
15.4 CyberInterface haftet nicht für die korrekte Funktion
von Infrastrukturen oder Übertragungswegen des Internets, die
nicht im Verantwortungsbereich von CyberInterface oder dessen Erfüllungsgehilfen
liegen, sofern nicht ausnahmsweise eine Haftung nach Ziffer 15.1
und 15.2 besteht.
15.5 Sämtliche Ansprüche auf Schadensersatz verjähren
nach einem Zeitraum von einem Jahr ab Kenntnis des
schadensverursachenden Ereignisses. Dies gilt nicht bei vorsätzlichem
Verhalten von gesetzlichen Vertretern, Mitarbeitern oder Erfüllungsgehilfen
von CyberInterface. Dies gilt nicht für die vertraglichen Ansprüche
des Kunden aus der Inanspruchnahme von
Telekommunikationsdienstleistungen für die Öffentlichkeit nach
§ 40 Telekommunikationsgesetz, die nach § 8 Satz 1
Telekommunikations-Kundenschutz-Verordnung in zwei Jahren verjähren.
15.6 Im Bereich von Telekommunikationsdienstleistungen von
CyberInterface bleibt für den Anwendungsbereich der
Telekommunikations-Kundenschutz-Verordnung die Haftungsgrenze des
§ 7 Absatz 2 Telekommunikations-Kundenschutz-Verordnung durch die
vorstehenden Regelungen unberührt.
15.7 Das Stamm- bzw. Haftungskapital der
CyberInterface Limited beträgt 500,00 £ und wurde gemäß den
Bestimmungen des englischen Gesellschaftsrechts erbracht.
16. Sonderregelungen für Wiederverkäufer von Internet-Präsenzen
16.1 CyberInterface ist bereit, auf der Grundlage dieser
Geschäftsbedingungen die CyberInterface-Internet-Services und mit
diesen verbundene Domains zu betreuen, an denen die
Nutzungsberechtigung nicht dem Kunden selbst, sondern dessen
Vertragspartnern (Endkunden) zusteht.
16.2 Der Kunde bleibt in diesen Fällen alleiniger
Vertragspartner von CyberInterface. Er hat den Endkunden
vertraglich im erforderlichen Umfang auf die Regelungen des
Bestellformulars und dieser Geschäftsbedingungen sowie zur
Mitwirkung zu verpflichten, so weit nach diesem Vertrag und den
Richtlinien der Vergabestelle für Domains die Mitwirkung des
Endkunden zur ordnungsgemäßen Registrierung, Änderung oder Löschung
einer Domain erforderlich ist. Der Kunde ersetzt CyberInterface
alle Schäden und stellt CyberInterface von allen Ansprüchen und
sonstigen Beeinträchtigungen frei, die daraus entstehen können,
dass vorgenannte Regelungen nicht eingehalten werden oder der
Endkunde die Mitwirkungspflichten nicht erfüllt.
16.3 In allen Fällen, in denen der Kunde von
CyberInterface die Mitwirkung bei der Abtretung oder Löschung
einer Domain eines Kunden oder beim Providerwechsel oder einer
sonstigen Änderung der Domain eines Endkunden verlangt, hat der
Kunde sicherzustellen, dass die betreffende Änderung im Verhältnis
zum Endkunden rechtmäßig ist. CyberInterface kann die
schriftliche Einwilligung des Endkunden verlangen. Wirkt
CyberInterface auf Weisung des Kunden an Änderungen einer Domain
mit, so ist der Kunde verpflichtet, CyberInterface von allen
eventuellen Ansprüchen freizustellen, die der Endkunde im
Zusammenhang mit der Änderung gegen CyberInterface erhebt. Die
entsprechende Freistellungspflicht gilt auch in Fällen, in denen
CyberInterface Änderungen einer Domain eines Endkunden bewirkt,
zu denen CyberInterface mit seinen Kooperationspartnern gegenüber
dem Kunden berechtigt ist (z. B. Löschung einer Domain wegen
Nichtzahlung der Vergütung).
16.4 Der CyberInterface-Internet-Services beinhalten
Leistungen (z. B. E-Mail-Adressen und Domainnamen), die eventuell
getrennt bzw. aufgeteilt vom Kunden an mehrere Parteien
(Endverbraucher) weiterverkauft werden können. Eine derartige
deintegrierte Vermarktung von Komplettlösungen bedarf nicht
zuletzt aus Gründen der Rechtssicherheit der vorherigen
Zustimmung von CyberInterface.
17. Datenschutz
17.1 CyberInterface bedarf zur sinnvollen Nutzung, zum
Betrieb und zur Weiterentwicklung des Dienstes einiger Daten des
Benutzers. CyberInterface erhebt, verarbeitet und nutzt
personenbezogene Daten des Kunden, so weit diese für die Begründung,
inhaltliche Ausgestaltung und Änderung des mit ihm begründeten
Vertragsverhältnisses erforderlich sind (Bestandsdaten).
17.2 CyberInterface erhebt, verarbeitet und nutzt
personenbezogene Daten des Kunden über die Inanspruchnahme der
von CyberInterface angebotenen Dienste, so weit dies erforderlich
ist, um dem Nutzer die Inanspruchnahme dieser Dienste zu ermöglichen
(Nutzungsdaten) oder um die Nutzung dieser Dienste abzurechnen
(Abrechnungsdaten).
17.3 CyberInterface ist ebenfalls erlaubt, personenbezogene
Daten des Kunden für Zwecke der Beratung, der Werbung, der
Marktforschung oder zur bedarfsgerechten Gestaltung der von
CyberInterface angebotenen Dienste zu verarbeiten und zu nutzen.
Der Kunde erteilt hierzu bei Vertragsschluss seine ausdrückliche
Einwilligung. Diese kann jederzeit für die Zukunft widerrufen
werden.
18. Sonstiges
18.1 CyberInterface ist berechtigt, dritte Dienstleister und Erfüllungsgehilfen
mit der Erbringung von Teilen oder des ganzen Leistungsspektrums
zu beauftragen. CyberInterface ist berechtigt, die verwendete
Internet-Infrastruktur und mit der Durchführung beauftragte
Dienstleister und Erfüllungsgehilfen, jederzeit ohne gesonderte
Mitteilung zu wechseln, insofern für den Kunden hierdurch keine
Nachteile entstehen.
18.2 Die in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen erwähnten
Mitteilungen von CyberInterface an den Kunden sowie im sonstigen
Geschäftsverlauf notwendig werdenden Mitteilungen werden seitens
CyberInterface auf einer gesondert eingerichteten Webseite - die
hierzu entsprechend vorkonfiguriert eingerichtet wird - veröffentlicht
und an die E-Mail-Adresse (webmaster@wunschname.de) oder
postalisch zugestellt. Mitteilungen gelten mit dem Eingang jedoch
spätestens mit der Veröffentlichung und der damit hergestellten
Verfügbarkeit auf dieser Adresse als zugestellt ungeachtet des
Datums, an dem der Kunde derartige Nachrichten tatsächlich
abruft.
18.3 Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen
werden im Sinne von 18.2 veröffentlicht und dem Kunden mindestens
vier Wochen vor In-Kraft-Treten per E-Mail an seine E-Mail-Adresse
im CyberInterface-Internet-Service (z. B. webmaster@wunschname.de)
oder postalisch mitgeteilt. Hierzu ist statt der Beifügung des
kompletten Textes ein Verweis auf die Adresse im Internet, unter
der die neue Fassung abrufbar ist, hinreichend. Sollten solchen Änderungen
nicht innerhalb von einem Monat ab Zustellung widersprochen
werden, gelten diese als angenommen. Erfolgen die Änderungen zu
Ungunsten des Kunden, kann der Kunde das Vertragsverhältnis
innerhalb eines Monats nach Zugang der Änderungsmitteilung
fristlos kündigen.
18.4 CyberInterface steht es frei, zur Erbringung der
Leistungen im Zuge des technischen Fortschrittes auch neuere bzw.
andere Technologien, Systeme, Verfahren oder Standards zu
verwenden, als zunächst angeboten, insofern dem Kunden hieraus
keine Nachteile entstehen.
18.5 Ein Verkauf von einzelnen Geschäftsbereichen von
CyberInterface oder ein Gesellschafterwechsel begründen kein
Sonderkündigungsrecht.
18.6 Soweit der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des
öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen
ist, ist der Gerichtsstand Luckenwalde. Es gilt das maßgebliche
Recht der Bundesrepublik Deutschland.
18.7 Sollte eine Bestimmung des Vertrages oder der
Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder werden oder
sollte der Vertrag unvollständig sein, so wird der Vertrag in
seinem übrigen Inhalt davon nicht berührt. |